Sehenswertes in Düsseldorf: Reiseplan, Highlights & Touren

Sehenswertes in Düsseldorf: Reiseplan, Highlights & Touren

Düsseldorf liegt am Rhein und ist als Deutschlands Mode- und Medienhauptstadt bekannt. Die Stadt vereint luxuriöse Einkaufsmöglichkeiten, moderne Architektur und eine lange Biertradition - und das alles in einem begehbaren Gebiet. Mit 620.000 Einwohnern hat sich Düsseldorf von einem mittelalterlichen Fischerdorf zu einem Zentrum für Mode, Werbung und japanische Unternehmen entwickelt. Die Altstadt ist berühmt für ihre 260 Kneipen, die sich in den engen Gassen drängen und von den Einheimischen als "die längste Kneipe der Welt" bezeichnet werden. Im MedienHafen stehen die einzigartigen postmodernen Gebäude von Frank Gehry. Kostenlose Führungen zeigen, wie die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs den größten Teil der Stadt zerstörten, doch der sorgfältige Wiederaufbau bewahrte ihren Charakter und fügte neue Designs hinzu.


Schnell zum Mitnehmen


Sehenswertes: Luxusboulevard Königsallee, Altstadtbrauereien, Rheinpromenade, MedienHafen, Rheinturm, St. Lambertus Kirche, Schloss Benrath.

Tagesbudget: 55-95 € (Mahlzeiten 18-32 €, Brauereidinner 15-25 €, Altbier 3-4 €/Glas). Rheinturm: 9 €, Museen: 10-14 €, Fahrkarte: 8,80 €. Jugendherbergen 35-55 €/Nacht, Hotels 90-180 €.

Beste Zeit: Mai-September (16-24°C, Essen im Freien). April-Mai oder September-Oktober milder (8-20 °C), weniger Touristen. November-März (0-6°C) mit Weihnachtsmärkten vom 28. November bis 23. Dezember 2026.

Berühmt für: Luxus-Shopping auf der Königsallee, Altbier-Tradition, Altstadt "längste Theke der Welt", MedienHafen Frank Gehry Architektur, Rheinpromenade, Modehauptstadt, japanische Gemeinde, Geburtshaus von Heinrich Heine.

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Königsallee Shopping Boulevard


Beginnen Sie Ihren Besuch auf der Königsallee, bekannt als "Kö", einer der luxuriösesten Einkaufsstraßen der Welt. Dieser von Bäumen gesäumte Boulevard wurde 1804 erbaut, um nach einem Zwischenfall mit den Einheimischen Frieden mit König Friedrich Wilhelm IV. zu schließen, und bietet einen Kanal zwischen Luxusboutiquen wie Chanel, Louis Vuitton und Prada sowie Kaufhäusern und Cafés. Am nördlichen Ende ist der Triton-Brunnen mit seinen Schwänen, die an den Designerläden vorbeischwimmen, ein tolles Fotomotiv.

Praktische Informationen: Geschäfte Mo-Sa 10-20 Uhr. U-Bahn Steinstraße/Königsallee: Ausgang am Triton-Brunnen. Frei zum Flanieren. Tipp: Morgens (8-10 Uhr) besuchen, um in Ruhe zu fotografieren.


Altstadt Historisches Viertel


Gehen Sie fünf Minuten nach Westen in die Altstadt, die mit mehr als 260 Kneipen und Brauereien auf einem halben Quadratkilometer die dichteste Trinkerzone Europas ist. Auf dem Burgplatz stehen der runde Schlossturm von 1380, das wiederaufgebaute Rathaus von 1573 und die St. Lambertus-Basilika mit ihrer verbogenen Kupferturmspitze. Die Legende besagt, dass der Teufel sie aus Eifersucht verbogen hat. Traditionelle Brauereien schenken Altbier in kleinen 0,2-Liter-Gläsern aus, und die Köbes" schenken so lange nach, bis Sie Ihr Glas mit einem Untersetzer abdecken. 11 Uhr bis spät. Kirchen frei; Schlossturm 4 €. Im Uerige (Berger Str. 1) oder Füchschen (Ratinger Str. 28) gibt es authentisches Altbier und Gerichte für 15-22 €.

Die Rheinuferpromenade erstreckt sich über 10 Kilometer entlang der Ostseite des Rheins und bietet freie Sicht auf den Fluss. Am belebtesten ist der 2 Kilometer lange Abschnitt zwischen Burgplatz und Oberkasseler Brücke, wo sich Einheimische und Besucher an warmen Abenden auf den Terrassen der Kasematten versammeln, um den Sonnenuntergang zu beobachten.

Praktische Infos: Kostenlos 24/7; am besten von 6-9 Uhr. Riesenrad 6 €. Tipp: Holen Sie sich ein Brauerei-Takeaway (8-12 €) für ein Picknick am Flussufer.


MedienHafen Architektur


Gehry facades

Der MedienHafen ist bekannt für seine postmoderne Architektur, insbesondere für die drei 1999 errichteten, verdrehten Türme des Neuen Zollhofs von Frank Gehry mit ihren ungewöhnlichen Fassaden aus Stahl, Ziegeln und Putz. Mehr als 700 Unternehmen arbeiten hier in renovierten Lagerhallen und modernen Gebäuden, neben gehobenen Restaurants und Galerien. Die Mischung aus alten Lagerhallen aus rotem Backstein und kühnen neuen Türmen macht das Gebiet optisch interessant.

Praktische Informationen: Immer geöffnet; Restaurants von 11 bis 23 Uhr. Frei zu erkunden. 20 Minuten Fußweg von der Altstadt oder U-Bahn zum Medienhafen.

Tipp: Am späten Nachmittag ist die beste Zeit, um die Gehry-Fassaden zu fotografieren.

Der 240 Meter hohe Rheinturm verfügt über eine Aussichtsplattform in 172 Metern Höhe, die einen 360-Grad-Blick auf den Rhein, die Altstadt, die Königsallee und den MedienHafen bietet. An klaren Tagen kann man sogar bis zum 40 Kilometer entfernten Kölner Dom sehen. Auf dem Turm befindet sich auch die größte "Digitaluhr" der Welt mit LED-Leuchten, die die Zeit in großen Zahlen anzeigen.

Praktische Informationen: 9 € für die Terrasse (10-11:30 Uhr). Restaurant: Hauptgerichte 28-48 €, Reservierung erforderlich. Tipp: Besuchen Sie die "goldene Stunde" des Sonnenuntergangs 90 Minuten vor Sonnenuntergang.


Wichtige Wahrzeichen und kulturelle Höhepunkte



Schloss Benrath


Schloss Benrath in der südlichen Vorstadt ist ein großartiges Beispiel für spätbarocke Architektur. Das zwischen 1755 und 1773 als Sommersitz für Kurfürst Carl Theodor errichtete rosa-weiße Rokokoschloss verfügt über wunderschön dekorierte Räume, einen verspiegelten Ballsaal und formale französische Gärten. Drei Museen auf dem Gelände zeigen auf 61 Hektar Parklandschaft Schlossinterieurs, europäische Gartenkunst und Naturgeschichte.

Praktische Informationen: 14 € für Schloss und Museen (Di-So 11-17 Uhr; Mo geschlossen). Gärten frei. S-Bahn S6 bis Benrath (20 Min.), dann 10 Min. Fußweg. Planen Sie 2-3 Stunden ein.


Kunstsammlung Kunstmuseen


K20 am Grabbeplatz (postmodernes Gebäude von 1986) beherbergt über 100 Werke von Paul Klee, Picasso, Matisse, Kandinsky und Warhol - ein Überblick über die größten Hits der modernen Kunst. K21 Ständehaus (ehemaliges Neorenaissance-Parlament) zeigt zeitgenössische Installationen, darunter Tomás Saracenos "in orbit", eine schwebende Netzskulptur, in die Besucher hineinklettern können.

Praktische Informationen: 12 € pro Stück oder 18 € in Kombination; am ersten Mi jedes Monats kostenlos. Geöffnet Di-So 10-18 Uhr (Do bis 20 Uhr). Tipp: Beginnen Sie mit K20 für eine chronologische Reise; K21 für Instagram-Fotos.


Lokale Lebensmittel & Märkte


Düsseldorf ist bekannt für sein Altbier, ein dunkles, obergäriges Kupferbier, das in kleinen 0,2-Liter-Gläsern serviert wird. Die Köbes" bringen immer wieder neue Biere, bis Sie einen Untersetzer auf Ihr Glas legen. Zu den lokalen Gerichten gehören Rheinischer Sauerbraten, Himmel und Äd (Kartoffelpüree mit Apfelmus und Blutwurst), Reibekuchen und Halve Hahn (ein Roggenbrötchen mit Gouda-Käse).

Besuchen Sie Uerige (Berger Str. 1) für hopfiges Altbier und Schweinshaxe (19 €) oder Füchschen (Ratinger Str. 28) für Schnitzel (16-20 €). Der Carlsplatz-Markt (Mo-Sa 8-18 Uhr) bietet frische Produkte, Käse und Fertiggerichte von über 60 Anbietern.


Aussichtspunkte und beste Fotoplätze



  • Rheinturm-Aussichtsplattform: 172 m hohe Plattform mit 360°-Stadtblick; am besten zur blauen Stunde. 9 €, geöffnet bis 23:30 Uhr.

  • Triton-Brunnen, Königsallee: Barockbrunnen mit Kanal und Boutiquen; am besten bei Morgenlicht (8-10 Uhr).

  • Rheinpromenade am Burgplatz: Vielschichtige Kompositionen mit Riesenrad, Kirchturm, Brücke; optimal bei Sonnenuntergang/blauer Stunde.

  • MedienHafen Gehry-Gebäude: Verwinkelte Fassaden vom Hafenbecken aus für Reflexionen; am besten in der späten Nachmittagssonne (16-18 Uhr).



Tagesausflüge in der Nähe von Düsseldorf


Köln (30 Minuten Zugfahrt): Gotische Kathedrale, UNESCO-Stätte, romanische Kirchen, Kölsch, Schokoladenmuseum. Häufig verkehrende Züge; 20 € Tageskarte.

Essen Zollverein (40 Minuten): UNESCO-Steinkohlebergwerk/Kokerei, Red Dot Design Museum, Ruhr Museum. 22 € Kombi-Ticket.

Bonn (45min): Ehemalige Hauptstadt, Geburtshaus von Beethoven, Münster, Museumsmeile. RE-Züge alle 20 Minuten, 15-20 € hin und zurück.

Burgen im Rheintal (1h bis Boppard): Mehr als 40 Burgen, Marksburg, Loreley-Felsen, Weindörfer. Eine Tageskarte für 28 € deckt Züge/Schiffe ab.


Kostenlose Führungen in Düsseldorf


Konigsallee, Dusseldorf

Kostenlose Tour durch Düsseldorf, die Sie nicht verpassen sollten - 2h | Vertiefte lokale Perspektive ab Königsallee Triton-Brunnen. Der Guide trägt einen rot-grünen Regenschirm und eine schwarze Mappe mit historischen Vorher-Nachher-Fotos der Zerstörung und des Wiederaufbaus im Zweiten Weltkrieg. Erkundet die Brauereien der Altstadt, die Rheinpromenade, die Architektur des MedienHafens und die lokalen Stadtteile. Rollstuhlgängig, familien- und haustierfreundlich, keine Mindestteilnehmerzahl. Täglich Englisch/Spanisch. Bewertung 9.4/10 (28 Bewertungen). Trinkgeld 12-20 €/Person. Die Tour beginnt pünktlich - erscheinen Sie 1-2 Minuten früher.

Düsseldorf Free Tour - 1 h 45 min | Umfassende Tour, die an der Königsallee bei Patrizia Pepe (U-Bahn Steinstraße) beginnt. Der Führer mit dem weiß-grünen Regenschirm erkundet die Denkmäler der Altstadt, die Brauereikultur, erklärt die "längste Theke der Welt", den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, den Wandel zur Mode- und Werbehauptstadt und die wirtschaftliche Rolle der Stadt. Rollstuhl-, familien- und haustierfreundlich; erfordert eine Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen. Täglich Englisch/Spanisch. Bewertung 9.6/10 (293 Bewertungen). Trinkgeld 12-18 €/Person. Nur Bargeld - vor der Tour abheben.

Weitere Stadtrundgänge in Düsseldorf.


Praktische Tipps



  • Verkehrsmittel: Flughafen S11 bis Hbf (12 Minuten, 3,20 €). Tageskarte 8,80 €, Gruppenkarte 19,80 €. Das Zentrum ist zu Fuß in 30 Minuten zu erreichen.

  • Trinkgeld: Kostenlose Führungen 12-18 €/Person; Restaurants 10 % aufgerundet; Taxirundfahrt plus 1-2 €.

  • Bargeld-Kultur: In traditionellen Brauereien, auf Märkten und in kleinen Geschäften ist oft nur Bargeld erhältlich. Heben Sie 50-100 € ab.

  • Sicherheit: Sehr sicher; Vorsicht vor Taschendieben im dichten Altstadt-Wochenendgedränge; Aufenthalt in Fußgängerzonen auf belebten Rheinradwegen.

  • Sprache: Englisch ist im Tourismus weit verbreitet; jüngere Deutsche sprechen fließend. Lernen Sie "Danke", "Bitte" und "Entschuldigung".



Wetter in Düsseldorf


Gemäßigtes ozeanisches Klima mit 80 mm monatlichem Niederschlag. Sommer (Jun-Aug) 16-24°C, Hochsaison für Mahlzeiten im Freien. Frühling (Apr-Mai) 8-18°C mit blühenden Parks. Herbst (Sep-Okt) 9-19°C, angenehm mit Rheinnebel. Winter (Nov-Mär) 0-6°C mit gelegentlichem Schnee; Weihnachtsmärkte schaffen eine magische Atmosphäre. Tipp: Packen Sie das ganze Jahr über Schichten und einen Regenschirm ein; Sonnenschutz ist im Sommer trotz der nördlichen Breite notwendig.


Kurze Geschichte von Düsseldorf


Düsseldorf entstand im 12. Jahrhundert als Fischersiedlung an der Mündung der Düssel in den Rhein und erhielt 1288 von Graf Adolf V. von Berg die Stadtrechte. Unter Kurfürst Johann Wilhelm II. (1690-1716) blühte die Stadt als barocke Hofstadt mit Schlössern und Kunstsammlungen auf. Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert verwandelte die Stadt in ein wirtschaftliches Kraftzentrum - Rheinschifffahrt, Stahlwerke und Textilindustrie zogen Arbeiter und Unternehmer an. Der Bau der Königsallee 1804 symbolisierte den neuen bürgerlichen Wohlstand. Die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs legten 1943-1945 90 % des Zentrums in Schutt und Asche; der Wiederaufbau in der Nachkriegszeit setzte zunächst auf die Moderne, doch die Restaurierung in den 1980er Jahren stellte den historischen Charakter der Altstadt wieder her. Das MedienHafen-Projekt der 1990er Jahre verwandelte die verlassene Hafeninfrastruktur in ein Schaufenster der postmodernen Architektur. Heute leben 620 000 Einwohner in einer florierenden Weltstadt, die zu den wohlhabendsten Städten Europas zählt und ein 1 200 Jahre altes Erbe mit einer kreativen Wirtschaft verbindet.


FAQ


Welche Attraktionen und Aktivitäten muss ich unbedingt sehen, wenn ich nur einen Tag in Düsseldorf habe?

Wenn Sie nur einen Tag Zeit haben, sollten Sie einen Spaziergang machen, der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Düsseldorfs in einem angenehmen Tempo verbindet. Beginnen Sie mit einem Spaziergang entlang der Königsallee, um den Kanal, die Schwäne und die Luxusgeschäfte zu sehen. Gehen Sie dann in die Altstadt, um den Schlossturm und St. Lambertus zu besichtigen und ein schnelles Altbier in einer traditionellen Brauerei zu genießen. Spazieren Sie dann entlang der Rheinpromenade in Richtung Süden zum MedienHafen, um die ungewöhnlichen Türme von Frank Gehry zu sehen. Beenden Sie den Tag mit einem Blick auf den Sonnenuntergang von der Aussichtsplattform des Rheinturms und genießen Sie das Panorama der Stadt und des Flusses.

In welchen Stadtvierteln wohnen Sie am besten, wenn Sie Düsseldorf besuchen?

Die Altstadt ist perfekt, wenn Sie in der Nähe von allem sein wollen, mit historischen Gassen, Brauereien und Nachtleben direkt vor Ihrer Tür. Pempelfort ist ideal für diejenigen, die ein lokales Flair mögen. Die von Bäumen gesäumten Straßen, der Hofgarten und die Restaurants im Viertel sind alle zu Fuß vom Zentrum aus zu erreichen. Flingern zieht mit seiner Straßenkunst, seinen unabhängigen Geschäften und modernen Cafés kreative Besucher an. Auf der anderen Rheinseite bietet Oberkassel elegante Häuser, ruhige Uferpromenaden und eine großartige Aussicht auf die Skyline, einschließlich Rheinturm und MedienHafen. Oberkassel gehört zu den sichersten Großstädten Deutschlands, und die meisten Besucher fühlen sich wohl, wenn sie bis in die Abendstunden in den zentralen Bereichen, einschließlich der Altstadt und der Rheinpromenade, spazieren gehen. Das Hauptproblem sind Taschendiebstähle in überfüllten Kneipenstraßen an Wochenendabenden und rund um Großveranstaltungen, daher sollten Sie Ihre Wertsachen gut aufbewahren und Ihre Taschen nicht unbeaufsichtigt lassen. In der Umgebung des Hauptbahnhofs kann es spätabends etwas unruhig werden, aber wenn man sich an den gesunden Menschenverstand hält, z. B. auf beleuchteten Straßen bleibt, aufmerksam ist und lizenzierte Taxis oder öffentliche Verkehrsmittel benutzt, sind die meisten Ausflüge problemlos.

Wann ist die beste Jahreszeit für einen Besuch in Düsseldorf, was das Wetter, die Veranstaltungen und das allgemeine Erlebnis angeht?

Von Mai bis September können Sie das klassische Düsseldorf erleben: lange Abende auf der Rheinpromenade, belebte Brauerei-Terrassen und angenehme Temperaturen, die es leicht machen, überall zu Fuß zu gehen. Im Juli und August ist es am wärmsten und lebhaftesten, aber es ist auch mehr los und die Unterkünfte sind etwas teurer; wenn Sie weniger Menschenmassen bevorzugen, sind die Monate Mai, Juni und September ideal. Im Dezember ändert sich die Stimmung mit den Weihnachtsmärkten zwischen der Königsallee und der Altstadt komplett - erwarten Sie kälteres, feuchteres Wetter, aber eine sehr stimmungsvolle Stadt voller Lichter, Glühweinstände und saisonaler Veranstaltungen.

Was ist Altbier und warum ist es so wichtig für Düsseldorfs Kultur?

Altbier ist Düsseldorfs typisches obergäriges Bier von kupferbrauner Farbe, mit einem malzigen, aber angenehm bitteren Geschmack und einem Alkoholgehalt von etwa 4,5-5 %. Es wird in kleinen zylindrischen 0,2-Liter-Gläsern serviert, damit es kalt und frisch bleibt, und in traditionellen Brauereien bringt der Köbes immer wieder Nachschub, ohne zu fragen, bis Sie Ihr Glas mit einem Untersetzer bedecken. Jede Hausbrauerei - wie Uerige oder Füchschen - hat ihr eigenes Rezept, so dass das Probieren einer Reihe verschiedener Altbiere zum Verständnis der Identität der Stadt beiträgt.

Was sind die wichtigsten Verkehrsmittel, um nach Düsseldorf und in die Umgebung zu kommen?

Die meisten Besucher kommen mit dem Flugzeug nach Düsseldorf und landen auf dem Flughafen Düsseldorf (DUS), der mit der S-Bahn S11 nur 12 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt ist - viel schneller als viele andere europäische Flughäfen. Vom Hauptbahnhof aus fahren ICE-Hochgeschwindigkeitszüge direkt in Städte wie Köln, Frankfurt, Berlin, München, Amsterdam und sogar Paris. Das macht Düsseldorf zu einer guten Wahl für eine Städtereise oder als Zwischenstopp auf einer längeren Zugreise. Wenn Sie aus Köln kommen, erreichen Sie das Düsseldorfer Stadtzentrum mit regulären Regionalzügen in etwa 30 Minuten, so dass Tagesausflüge in beide Richtungen problemlos möglich sind.

Ist Düsseldorf ein gutes Reiseziel für Familien, die mit Kindern reisen?
Düsseldorf ist ein ideales Reiseziel für Familien, denn das Stadtzentrum ist kompakt und verfügt über viele Uferwege und Parks, in denen Kinder sicher spielen können. Die Rheinpromenade, das Riesenrad am Burgplatz und die autofreien Straßen der Altstadt sind kinderwagenfreundlich. Attraktionen wie das Museum Aquazoo Löbbecke kombinieren Aquarien mit naturkundlichen Exponaten, die Kindern Spaß machen. Viele Restaurants und Brauereien sind tagsüber für Familien geöffnet, so dass Sie lokale Gerichte und Altbier probieren können, während Ihre Kinder einfache Mahlzeiten zu sich nehmen und das lebhafte Straßenbild beobachten.

Lohnt sich ein Tagesausflug von anderen Städten in der Region nach Düsseldorf?

Düsseldorf ist auf jeden Fall einen eigenen Tag wert, egal ob Sie dort wohnen oder aus nahe gelegenen Städten wie Köln oder Essen kommen. Bei einem einzigen Besuch können Sie drei sehr unterschiedliche Gesichter der Stadt erleben - die historische Altstadt, die elegante Königsallee und den futuristischen MedienHafen - ohne viel Zeit im Transit zu verbringen. Wenn Sie sich länger in der Rhein-Ruhr-Region aufhalten, ist Düsseldorf auch ein hervorragender Ausgangspunkt für Tagesausflüge zum Kölner Dom, zur Industriekultur auf Zollverein in Essen oder zum romantischen, von Burgen gesäumten Mittelrheintal.

Sollte ich Bargeld mitbringen oder mich auf Kreditkarten verlassen, wenn ich Düsseldorf besuche?

Die meisten Hotels, Museen und größeren Restaurants in Düsseldorf akzeptieren Kartenzahlungen, aber viele traditionelle Lokale bevorzugen immer noch Bargeld. Altbierbrauereien, Marktstände auf dem Carlsplatz und einige kleine Cafés akzeptieren nur Bargeld oder haben hohe Mindestbeträge für Kartenzahlungen. Es ist daher ratsam, 50 bis 100 € in bar mitzunehmen. Kostenlose Führungen sind in der Regel auf Trinkgeldbasis und nur mit Bargeld möglich, daher sollten Sie vor Ihrer Tour oder vor dem Besuch einer Brauerei einen Geldautomaten aufsuchen.